Rechtsanwalt Sebastian Trost Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
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Abmahnung wegen Filesharing auf Tauschbörsen

Aufgrund der großen Popularität und einfachen Bedienbarkeit beteiligen sich weltweit Millionen Menschen an Internet Tauschbörsen wie Bearshare, EMule oder Bittorrent. Tauschbörsen funktionieren nach dem Prinzip des Gebens und Nehmens, dem sog. Filesharing: Jedermann kann auf diesen Tauschbörsen Musik, Filme oder PC-Spiele runterladen, im Gegenzug stellen regelmäßig diejenigen Nutzer, die Dateien auf ihren Computer heruntergeladen haben, diese für die anderen Nutzer sofort wieder zur Verfügung (sog. Upload). Dieses Prinzip ermöglicht es binnen kürzester Zeit, riesige Datenmengen über das Internet untereinander auszutauschen.

 

In dem (häufig unbewußten) Upload besteht aber die rechtliche Gefahr: Eine derartige unbefugte Verbreitung von urheberrechtlichen geschützten Werken ist ein erheblicher Urheberverstoß, der von den Rechteinhabern immer häufiger mit hohen Schadensersatzforderungen abgemahnt wird. Über eine spezielle Datenermittlung und ein gesondertes Auskunftsverfahren können die Rechteinhaber ohne weiteres die Anschlussinhaber ermitteln, über deren Internetanschluss eine Tauschbörse genutzt wird und dieses dann mit ihren urheberrechtlichen Unterlassungs- und Schadensersatzforderungen in Anspruch nehmen. Abmahnungen wegen eines illegalen Filesharing werden dabei besonders häufig durch die hierauf spezialisierten  Rechtsanwaltskanzleien Rasch, Waldorf, Nümann + Lang, Kornmeier, U+C, Fareds, Schutt Waetke, Schulenburg Schenk und Baumgarten Brandt ausgesprochen.

Wie kann man sich gegen eine Abmahnung wehren?

Der schlechteste Rat ist es, eine Abmahnung einfach zu ignorieren und zu hoffen, dass sich die Sache von alleine erledigt. Auf diese Weise risikiert man ein gerichtliches Verfahren mit einem enormen Kostenrisiko. Die Kosten einer Urheberstreitigkeit können sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen, wenn eine Abmahnung in einem Gerichtsverfahren vor dem Landgericht endet. Daher empfehlen wir anstelle einer vorschnellen Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung oder Zahlung der Abmahnkosten umgehend Unterstützung bei einem spezialisierten Rechtsanwalt einzuholen.

 

Aus unserer Beratungspraxis ist uns nur zu gut bekannt, dass die Abmahnungen häufig sachliche oder rechtliche Fehler aufweisen. Dieses fängt bei der oft zu weitgehenden Unterlassungserklärung an, die den Abgemahnten zur Unterschrift vorgelegt wird und endet bei der Höhe der Abmahnkosten. Zudem ist häufig fraglich, ob der angeschriebene Anschlussinhaber für das Verhalten seiner Familienangehörigen haftet, wenn z.B. die minderjährgen Kinder die Tauschbörse unwissentlich genutzt haben. Ebenfalls tritt immer öfters der Fall auf, dass sich Nachbarn oder sonstige Dritte unbefugt in ein WLAN einhacken - auch zu derartigen Haftungsfragen gibt es bereits umfassende Rechtsprechung.

 

Setzen Sie also von Anfang an auf anwaltliche Hilfe und lassen Sie sich von uns zu beraten, um möglichst glimpflich davon zu kommen.

 

Sie haben Fragen oder wollen zu diesem Bereich einen Termin vereinbaren? Rufen Sie uns an unter +49 2331 7875675 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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